Amerikanische Revolution von 1776 bis 1783

Die Amerikanische Revolution beendete die Herrschaft Großbritanniens auf dem amerikanischen Kontinent.

Amerikanische Revolution: Supermacht Großbritannien

Die Monarchie Großbritanniens beherrschte große Gebiete auf der Welt, dazu zählten auch zum Beispiel Kanada, die dreizehn Kolonien in den heutigen USA oder der Bundesstaat Florida. Geblendet durch den Sieg über Frankreich in Nordamerika wurden danach die Steurn für die Kolonien erhöht.

Amerikanische Revolution: Der siebenjährige Krieg und die Folgen

Amerikanische RevolutionGroßbritannien besiegte Frankreich und die mit Frankreich verbündeten Indianerstämme. 1763 wurde der Friedensvertrag in Paris besiegelt, bei dem Großbritannien die Kolonien Frankreichs in Nordamerika erhielt. Dieser Machtgewinn Großbritanniens war teuer erkauft, denn die Staatsverschuldung hatte ein gewaltiges Ausmaß erreicht. Georg der Dritte setzte eine Politik- und Wirtschaftsreform um.

Amerikanische Revolution: Verteilungspolitik in der Kritik

Per Erlaß erklärte der britische Monarch Georg der Dritte, dass eine Besiedelung im Westen der Apalache nicht gesetzeskonform ist. Eine Sturm der Entrüstung brach draufhin bei der Bevölkerung in den Kolonien los. Täglich wurden Gebietsverkäufe westlich der Apalachen durchgeführt und Siedler errichten neue Häuser in diesen „illegalen“ Gebieten. Damit wuchsen die Spannungen zwischen den neuen Kolonien und dem Mutterland in England.

Amerikanische Revolution: Maßnahmen zur Erhöhung der Einnahmen

Die britische Krone stand unter finanziellen Druck, so dass Maßnahmen zur Erhöhung der Einnahmen ergriffen wurden. Die sogenannten Navigationsakte wurden nun durchgesetzt. Mit den Navigationsakten wurde insbesondere der Import von Gütern nach England geregelt. Die britische Krone sah die Maßnahmen als gerechtfertigt an, denn schließlich seien die Bürger in den Kolonien durch den Einsatz Britanniens in den Kriegen zu Vorteilen gelangt. Es folgten weitere Gesetze gegen die Kolonien

Amerikanische Revolution: Zucker-, Stempel, und Erklärungsgesetz

Im Jahre 1764 verabschiedete das britische Parlament das Zucker Gesetz. Damit wurden Importzölle auf Verbrauchsgüter wie Zucker, Kaffee oder Indigo erhoben. Mit diesen Maßnahmen sollte der Import von englischen Güter erhöht werden. Ein Jahr später wurde das Stempelgesetz eingeführt. Damit wurden jedem offiziellen Schriftstück in den Kolonien eine Steuermarke vergeben. Große Teile der Kolonisten protestierten nun dagegen. Das Gesetz wird aufgehoben, jedoch mit der Einführung des Erklärungsgesetz ad absurdum geführt. Denn von an konnte die britische Regierung legal Steuereinnahmen in den Kolonien fordern.

Amerikanische Revolution: Radikalisierung und Tea Party in den Kolonien

Im Jahre 1773 lagen drei Frachtschiffe der Britischen Ostindien-Kompanie vor dem Hafen Bostons. Um den Handel zu unterbinden gingen Amerikanische Patrioten verkleidet als Indianer an Bord und kippten Tee im heutigen Wert von rund 700.000 Euro ins Wasser. Der Aktion war damit begründet worden, dass die Kolonien keine Repräsentanten im Britischen Parlament hatten. In den darauffolgenden Jahren tobte nun der Bürgerkrieg, der mit der Unabhängigkeitserklärung und der Lossagung vom britischen Mutterland endete.

Marc Krüger
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