Die Welt im Internetzeitalter

vote-33737_640Sieht man sich die Menschheitsgeschicht an, so wird deutlich, dass mit der Einführung von neuen Technologien auch ein Wandel in der Welt von statten ging. Der Fortschritt in der Informations- und Kommunikationstechnik mit sinkenden Preisen bei gleichzeitiger Leistungserhöhung machen eine transparente Nutzung weltweit für alle erschwinglich. Allgemein wird auch vom Internetzeitalter gesprochen.

Soziale Netzwerke

Mit der Weiterentwicklung der Technologie ist es nun möglich, soziale Netzwerke zu entwickeln. Diese sozialen Netzwerke entwickeln sich nun mehr zu meinem wichtigen politischen Machtfaktor, können sich doch Benutzer organisieren und Mißstände publik machen. Wie der PRISM-Skandal zeigt kann dieses auch ins Gegenteil umschlagen. Spionage, Spitzeleien und Abhörmaßnahmen können für viele die unangenehmen Folgen dieses Wandels sein.

Arabischer Frühling

Über Twitter und Facebook hatten sich Gegner von Regierungen organisiert und interessante Neuigkeiten ausgetauscht. Das Smartphone wurde dabei zu einer unangenehmene Waffen gegen die von den Regierungen kontrollieren Massenmedien.

Jeder ist Journalist

Die Welt der Medien hat sich gewandelt. Wir sind vom Monolog zu individuellen Medien übergegangen. Jeder kann mittlerweile daran partizipieren. Filmemachen oder eigene Beiträge schreiben, alles ist möglich.
Sozusagen entsteht neben der Realwelt noch eine zweite virtuelle Welt. Es entstehen Netzwerke, über die man Nachrichten austauscht. Damit wird das Internet auch ein gewalter Speicher von Wissen, und die Menschen, die daran teilhaben, gelanden so zu einer gewissen Unsterblichkeit.

Web und Staaten

Schnell dürfte jedem klar werden, dass die statischen staatlichen Organisationen und Institutionen sich so gar nicht Recht mit dem dynamischen Web in Einklang bringen lassen. Kollobaratives Arbeiten und Vernetzen dürfte damit auch die Zukunft der Zusammenarbeit sein. Gleichwohl beschränken immer mehr Firmen und staatliche Institutionen den Zugriff der eigenen IT auf das Internet. Die Mitarbeiter wollen sich aber nicht einschränken lassen, und weichen auf Clouddienste im Web aus. Dass dabei durchaus aus firmeninterne Daten und Informationen auf zentralen Servern liegen, die sich außerhalb des Machtbereich der Firma oder sogar des Staates befinden, liegt dabei auf der Hand.

Sicherheit von Informationen und Daten

Sollte man also den Zugriff daher einschränken? Oder sollte so wie Telekom es sich vorstellt, die Leitung drosseln? Dieses kann nicht die Lösung des Problems sein. Vielmehr müssen Konzepte entwickelt werden, die die Nutzung risikoarm ermöglichen. Im Übrigen können sich staatliche Institutionen durchaus mit Cloudanbietern zusammensetzen, um Lücken zu erörtern und eine Zusammenarbeit auszubauen.

Parteien dürfen auch teilnehmen

Parteien verfügen in Deutschland über eine gewaltige Macht. Zum Beispiel werden Spenden nahezu bei 50 Prozent abgesetzt. Parteien sind ebenfalls sehr hierarchisch strukturiert, und man muss sich davon verabschieden, dass dort Demokratie gelebt wird. Die Teilhabe an Parteientscheidungen versucht die Piratenpartei mit all den Turbulenzen, die wohl jeder gesehen hat. Die Abstrafung durch den Wähler erfolgte sofort, auch, weil in den Massenmedien dieses Thema der Demokratisierung einer Partei entsprechend verwertet worden ist. Wollte man so die etablierten Parteinen retten, in dem gezeigt wie, wie chaotisch eine demokratische Partei ist?
(Bild: geralt / pixabay)