Freiheit des Internets

Das Internet mit all seinen Anwendungen hat sich enorm weiterentwickelt. Aus den Monologen der Medien, in der in der Regel nur in eine Richtung Nachrichten übertragen wurden, sind Dialoge geworden. Der Bürger partizipiert an der Entwicklung, beobachtet, kommuniziert, wacht sehr sorgsam und organisiert sich. Intransparenz hat es schwer in der heutigen Zeit. Despoten können es nicht begreifen, dass ihnen die Medienmacht aus den Händen gleitet. Die Information ermöglicht Märkte, die es vorher so nie gab. Ständig und überall können Leute online sein, diskutieren und Dinge kaufen. Der Staat muss hier mehr positiv wirken. Offene WLAN wie in Berlin oder München sind Symbolkraft genug, den Wandel der Gesellschaft zu zeigen.

Gedanken sind frei

Wandel der Gesellschaft

Ja, wir haben den Demografiewandel, es ist aber auch zugleich eine Change, Dinge offener anzugehen. Das Internet zeigt, was möglich ist, wenn es keine Grenzen gibt – im positiven wie im negativen Sinne. Dort entstehen elektronische Währungen, die dezentral geschaffen werden, weit weg von den Dogmen der Zentralbanken, nur durch die Dynamik des Webs getrieben. Wer sagt eigentlich, dass Geld nur zentral geschaffen werden darf? Dient Geld heutzutage nur noch zum Machterhalt, zur Kontrolle der Menschen? Sollte Geld nicht in erster Linie den Menschen dienen? „Geld arbeitet“ hört man oft sagen, dieses ist einfach falsch. Menschen arbeiten, erschaffen Mehrwerte, die durch Geld ausgedrückt werden.

Das Wiki der Menschen

Das gesamte Wissen in allen Sprachen ist im Web verankert. Trotzdem schleppen die Schüler noch immer schwere Bücher in die Schulen, ist dieses noch zeitgemäß? Ständig brummen die „Handys“, mit einem Knopfdruck ist das gesamte Wissen eines Buches auf dem Display des Handys. Zeitgemäß?

Limit gilt nicht

Der Zugang zum Internet muss mit der besten Technologie ermöglicht werden. Begrenzungen sind hier nicht angebracht, zumal besagtes Unternehmen zum Teil immer noch staatlich ist. Noch allzu gut kennen wir die Modems mit ihren „56k“ Zugängen. Dazu kommt noch der Preis von 40 Pfennig/Minute.

Datenkraken – nein danke

Wir erleben auch die Sammelwut von sogenannten Datenkraken, überall muss man aufpassen, nicht erwischt zu werden. Muss es hier nicht bessere Regularien geben? Regeln, die die Macht der Daten wieder in die Hände des einzelnen Bürgers zurückgeben? Muss der Bürger nicht transparent gefragt werden, wenn seine Daten von Dritten genutzt werden sollen? Diese hängt auch mit den Zensurbestrebungen einzelner totalitärer Systeme zusammen.

Die Freiheit im Internet wird von einzelnen negativ genutzt, das läßt sich nicht verhindern – das haben wir aber in der realen Welt genauso. Denken Sie darüber nach, Ihr Marc Krüger