Hauptstadt Nordkorea

Der Artikel „Hauptstadt Nordkorea“ beschreibt die Stadt Pjöngjang. In der Hauptstadt Nordkorea Pjöngjang sind rund 3,2 Millionen Einwohner beheimatet. Die Stadt selbst stellt die zentrale Verwaltungseinheit des Staates Nordkorea dar.

Hauptstadt Nordkorea: Geschichte

Die Hauptstadt Nordkorea Pjöngjang ist der Sage nach im zweiten Jahrtausend vor Christus entstanden. Verlässliche Aufzeichnungen kommen aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus, bei dem das Gebiet um die Hauptstadt Nordkorea ein chinesischer Handelsplatz wurde. Gegen Ende des 16.Jahrhundert eroberten japanische Truppen Pjöngjang. Der Krieg zwischen Japan und China im 19.Jahrhundert zerstörte die Stadt vollständig und viele Menschen flohen. Von 1910 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Korea eine japanische Kolonie. Die Hauptstadt Nordkorea stieg dabei zu einem wichtigen Handelszentrum in Korea auf. Der Koreakrieg in den 50er Jahren führte zu starken Zerstörungen der Stadt. Nach dem Aufbau wurde die Hauptstadt Nordkorea auch offiziell zu Beginn der 70er Jahre nun zur politischen Hauptstadt.

Hauptstadt Nordkorea: Kultur

Hauptstadt NordkoreaPjöngjang verfügt über zwei Opernhäuser und ein Theater. Das Historische Museum ist durchaus auch über die Grenzen Nordkoreas bekannt, und zeigt die historische Entwicklung Koreas vom Zeitalter der Steinzeit bis in die Neuzeit hinein. Daneben ist auch noch die Koreanische Kunstgalerie zu sehen, die Dinge aus der Steinzeit und koreanischen Antike zeigt. In der Mitte der Hauptstadt Nordkorea Pjöngjang zieren noch zwei Statuen das Stadtbild. Diese sollen an den Revolutionskampf des Nordkoreanischen Volkes erinnern. Der Unabhängigkeitskampf Koreas von den Japanern wird in Form des Triumphbogen gezeigt.

Hauptstadt Nordkorea: Ökonomie und Verkehr

Pjöngjang stellt das wirtschaftsliche, politische und kulturelle Zentrum Nordkorea dar. In der Hauptstadt Nordkorea befinden sich staatliche Betriebe aus Elektro, Nahrungsmittel und Textilproduktion. Generell ist die wirtschaftliche und betriebliche Infrastruktur sehr marode, was durch den Wegfall der traditionellen kommunistischen Handelspartner zu Beginn der 90er Jahre beschleunigt wurde. Die U-Bahn-Stationien sind derart tief gebaut, so dass davon ausgegangen wird, dass diese zur Not als Atombunker dienen sollen.

Marc Krüger
Bilder(Nemo/pixabay.com)