Islamischer Staat im Irak und Syrien

Der Artikel „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ befasst sich mit den Entwicklungen im Nordirak und Syrien.

Islamischer Staat im Irak und Syrien – Grundlagen


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Nach dem Sturz von Saddam Hussein durch den Einmarsch von Truppen der Vereinigten Staaten von Amerika in den Irak bildeten einige Ex-Offiziere und Gefolgsleute von Saddam im Jahre 2003 eine eigene Organisation mit dem Namen Islamischer Staat. Weltweit rekrutiert die Organisation neue Anhänger für ihren Krieg im Nordirak und in Syrien. Im Sommer diesen Sommers gelang es der Organisation große zusammenhängede Teile in Syrien und Nordirak zu erobern, so dass ein Kalifat ausgerufen wurde. Als Kalif führt Abu Bakr al-Baghdadi die Geschäfte und die Organistion des IS.

Islamischer Staat im Irak und Syrien – Meinungen

Islamischer Staat im Irak und SyrienMehrere westliche Staaten darunter auch die Bunderepublik haben den IS als Terrororganisation eingestuft und warnen bereits seit längerem vor Attentaten durch den IS auch auf Gebieten Europas oder der USA. Große Teile der muslimischen Glaubengemeinschaft lehnen den IS ab. Selbst der höchste Geistliche in Saudi-Arabien hat die Vorgehensweise von IS und al-Qaida scharf verurteilt.

Islamischer Staat im Irak und Syrien – Geld

Bei der Frage nach der finanziellen Grundlage für den IS müssen die Geldströme und Transporte von Waren und Waffen genauer betrachtet werden. Insbesondere unterstützen Großfinanziers aus der Golfregion den IS mit Geld- und Sachspenden, aber auch auch in logistischer Hinsicht. Eine weitere große Einnahmequelle sind die Ölfelder im Nordirak, wobei der Ölverkauf auch über nicht klar definierte Kanäle verläuft. Hier soll aber nicht weiter darauf eingegangen werden.

Islamischer Staat im Irak und Syrien – Militärische Stärke

Mittlerweile kann davon ausgegangen werden, dass alleine in Syrien rund 50.000 IS-Kämpfer tätig sind. Im Nordirak sollen sich rund weitere 15.000 IS-Kämpfer befinden. Ein großer Teil dieser Kämpfer stammt nicht aus der Region des Nahen Ostens sondern wurde weltweit rekrutiert. Von ihnen sind bereits einige wieder in den Westen zurückgekehrt und stehen unter besonderer Beobachtung durch die Sicherheitsbehörden. Im Nordirak konnte 2014 ein Angriff des IS auf die Kurdengebiete nur mit Mühe und mit der Hilfe von US-Luftschlägen zurückgeschlagen werden.

Islamischer Staat im Irak und Syrien – Ölpreis

Derzeit wird ein Preisverfall des Öls beobachtet. Das liegt unter anderem an der Überproduktion in den USA. Zum einen wird damit Russlands Wirtschaft schwer getroffen. Zum anderen möchte man die Geldkanäle des IS schließen und deren Finanziers treffen.

Marc Krüger
Bilder(onestopmap/pixabay.com)


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