Konjunkturpolitik Definition


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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Thema der „Konjunkturpolitik Definition“. Um die Kriterien Wirtschaftswachstum, Stabilität des Preisniveaus, geringe Arbeitslosigkeit und kein Handelsdefizit des magischen Vierecks zu erzielen, werden Maßnahmen der Wirtschaftspolitik und Konjunkturpolitik ergriffen werden. Das Problem der Arbeitslosigkeit kann aus strukturellen Problemen oder aufgrund der konjunkturellen Entwicklung auch im Rahmen der „Konjunkturpolitik Definition“ entstehen. Man versucht, die Wachstumskurven und Rückgangskurven der wirtschaftlichen Entwicklung durch politische Steuerungsmaßnahmen zu glätten. Damit soll zum einen verhindert werden, dass zu einseitig ein zu starkes Wachstum der Wirtschaft zustande kommt. Man verhindert damit also die Ausrichtung auf einen Wirtschaftszweig. Zum anderen soll verhindert werden, dass im Falle des Rückgangs der Wirtschaft zu viele Arbeitskräfte freigesetzt werden.

Konjunkturpolitik Definition: Modellbildung

Konjunkturpolitik DefinitionGenerell existieren die folgenden Modelle, um die Konjunktur einer Volkswirtschaft maßgeblich zu beeinflussen. Von einer „expansiven Konjunkturpolitik“ wird gesprochen, wenn das Wachstum der Wirtschaft angekurbelt werden soll. Die „kontraktive Konjunkturpolitik“ wirkt sich entsprechend dämpfend auf das Wachstum einer Volkswirtschaft aus. Mit der antizyklischen Konjunkturpolitik will man Fehlentwicklungen verhindern und dämpfen. Die prozyklische Konjunkturpolitik beschleunigt noch einen Trend. Eine antizyklische Entwicklungspolitik verfolgte jahrzehntelang die Bundesrepublik Deutschland. Japan hat oftmals Entwicklungstrend unterstützt, so dass hier von einer prozyklischen Wirtschaftspolitik gesprochen werden kann.

Konjunkturpolitik Definition: Öffentlicher Sektor

Erlebt eine Volkswirtschaft eine Rezession oder Stagnation so kann der Staat als Auftraggeber am Markt auftreten. Damit kann so die Kaufkraft der Bevölkerung erhöht werden. Die Konjunkturpolitik in Deutschland sieht vor, in starken Phasen des Wirtschaftswachstums das erhöhte Einkommen an Steuern zu benutzen, um in Schwächephasen der wirtschaftlichen Entwicklung das Geld zum Beispiel für die erhöhte Arbeitslosigkeit zu benutzen. Der Staat kann also die staatlichen Ausgaben erhöhen (z.B. Kurzarbeitergeld etc.) und staatlichen Investitionen (z.B. Infrastruktur) beschließen.

Konjunkturpolitik Definition: Prioritäten setzen

Eine Regierung muss ständig das magische Viereck dabei beachten, es können hier nie alle Ziele zufriedenstellend erreicht werden. In Vergangenheit gewährte Privilegien an Bevölkerungsschichten sind nur schwer wieder rückgängig zu machen. Maßnahmen können konkret sein, dass soziale Leistungen erhöht werden. Auch die Gewährung von Steuererleichterung, wie zum Beispiel die Abschreibmöglichkeit von Handwerkerleistungen, kann belebend für die Konjunktur sich auswirken.

Marc Krüger
Bilder(geralt/pixabay.com)


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