Lobbyismus Definition

Netzwerke beim LobbyismusDer zweite Golfkrieg zwischen den Koalitionskräften und den Irakischen Truppen, die ja bekanntermaßen Kuwait besetzt hatten, wird von einem Geflecht von Lügen begleitet. Berichte über das brutale Vorgehen irakischer Soldaten wurde im UN-Sicherheitsrat heiß diskutiert. Am Ende erfolgt eine bespielslose militärische Kampagne mit Zustimmung der UNO. Alles war nur fingiert von listigen Public Relation Unternehmen. Die Medienwelt hatte ohne Zweifel die Geschichten übernommen. Damit konnte der politische Nährboden für den Waffengang im Nahen Osten gelegt werden. „Wir sind die Guten, die da sind die Bösen“, eine schöne Schwarz-Weiß Malerei.

Amerika überwindet sein Vietnam-Disaster

Es war also alles nur geklaut, oder besser gelogen. Inszeniert hatte die Offensive „Wüstensturm“ die irakischen Truppen zerlegt. Gegen Die hochmoderne Luftwaffe gab es von irakischer Seite nur wenig auszurichten, gleichwohl wollte man Saddam Hussein zu dem Zeitpunkt noch nicht stürzen. Zu groß war die Angst, dass die Mächte Syrien und Iran ein eventuelles Machtvakuum hätten nutzen können.

Lobbyismus – Meinungsbildung

Ein gutes Geschäft ist auch der Handel mit der Wahrheit. Tausende Lobbiysten werden tagtäglich eingesetzt, um politische Entscheidungsträger zu beeinflussen. Die Wahrheit bleibt dabei auf der Strecke wie es allzu oft in Kriegsgebieten der Fall ist. Teilweise geht die Meinungsbildung so weit, dass ganze Gesetzesvorhaben und -vorlagen von den Rechtsanwälten der Lobbyisten geschrieben werden.

Vorbereitungen für den Irak-Krieg

Der Lobbyismus für die Kriegsführung gegen die Truppen von Saddam Hussein ging sogar so weit, dass die Organisation „Americans for a free Kuwait“ gegründet worden war. Die PR-Agenturen verstehen sich dabei nur als Sender von Daten und Informationen, die Wahrheit könne dabei schon mal auf der Strecke bleiben. Es werden oftmals also Bilder Gut und Böse propagiert. Das macht das Denken in der Bevölkerung einfach und kostet dann auch nicht zu viel Sendezeit.

Wie Lobbyismus entstand

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges hatte das Deutsche Reiche seine Meinungsbildung in den USA verstärkt. Man wollte unbedingt ein Eintreten Amerikas in den Krieg verhindern. Die USA verabschiedeten daraufhin ein Gesetz, dass eine Offenlegung von Aktivitäten ausländischer PR-Firmen fordert. Hier können auch die Summen eingesehen werden, die für Lobbyismus ausgegeben werden. In den USA ist zumindest in diesem Bereich eine gewisse Transparenz gegeben, in der EU bzw. Deutschland sieht das schon anders aus.
Kriege müssen politisch vorbereitet werden

Fazit

Es ist also Vorsicht geboten, wenn man von den bösen Taten einer Nation in den Medien hört. Allzu oft werden Pressemitteilungen von Presseagenturen eins zu eins übernommen. Lediglich unabhängige Blogs und Soziale Medien können eine gewisse Transparenz herstellen.

Marc Krüger
(Bild:geralt / pixabay)