Martin Luther King Steckbrief

Der Artikel „Martin Luther King Steckbrief“ beschreibt das Leben und Wirken vom schwarzen US-Bürgerrechtler Martin Luther King gegen die Unterdrückung.

Martin Luther King Steckbrief: Gegen Unterdrückung


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Er ist das Leitbild, das man sieht, wenn man an den Kampf gegen die Unterdrückung von Menschen denkt. Er hat den Rassismus bekämpft, wie kaum ein Anderer vor ihm: Martin Luther King. Als Sprecher der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung plädierte er für den Ungehorsam der Sklaven, der schwarzen Bevölkerung von Amerika. Sein Lebenswerk wird niemals in Vergessenheit geraten.

Martin Luther King Steckbrief: Der unvergessene Anwalt

Martin Luther King SteckbriefMemphis, Abends um sechs Uhr, am 4. April 1968 hallte ein Schuss durch die friedlichen Mengen. Die Kugel traf Martin Luther King, der zu diesem Zeitpunkt auf einem Balkon des „Lorraine Hotels“ in dem US-Bundesstaat Tennessee eine Rede halten wollte – keine Gewalttaten waren ihm zuzuschreiben. Doch war diese Tat, wenn auch bis heute ungeklärt, sicher kein Zufall. Stets bedroht, musste Martin Luther King häufig durch das Land fliehen. Auf einer Kanada Rundreise lassen sich noch heute die Orte besichtigen, an denen Luther protestierte, Reden hielt oder lebte.

Martin Luther King Steckbrief: Ein einfacher Vorfall

Am 1. Dezember 1955 geschah etwas – aus damaliger Sicht – Unerhörtes. Die schwarze Bürgerrechtlerin Rosa Parks verweigerte in Montgomery ihren Sitzplatz in einem öffentlichen Bus einem Weißen. Eine darauf folgende Geldstrafe brachte den Stein zum Rollen. Ein Boykott wurde ausgerufen und der damals neu zugezogene, 26 Jahre alte King wurde zum Leiter des Komitees, das den Boykott realisierte – die Montgomery Improvement Association. Es folgten 381 Tage, in denen das Ausland dies tatkräftig unterstützte, auch mit Geldspenden für die Association. Martin Luther King wurde in seinem Vorhaben bestärkt, wie all die anderen Bürgerrechtler auch. Am 13. November 1956 kam es schließlich zu der unglaublichen Wende: Die Rassentrennung in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt Montgomery wurde für rechtswidrig erklärt.

Martin Luther King Steckbrief: Ernüchterungen muss jeder einstecken

Am 15. Dezember 1961 verschlug es Martin Luther King nach Albany in Georgia. Hier jedoch sollte er kaum Erfolge erzielen. Dies schrieb er der fehlenden Organisation der Proteste zu, denn eine solche schien es in Albany nicht zu geben. Luther wollte organisierter vorgehen und schaffte es in Birmingham und Washington. Mehr noch, nach seiner Ermordung wurde es endlich wahr: Das Gesetz, das die Rassentrennung vollkommen verbieten würde.

Martin Luther King Steckbrief: Ein Vorreiter

Auch den Vietnamkrieg sah Martin Luther King als Unrecht an. Betrachtet man diesen Mann aus heutiger Sicht, so sind sein Handeln und sein Denken einmalig für die damalige Zeit. Er war ein Vorreiter, einer, der etwas bewegen wollte und es letztlich auch getan hat – selbst wenn eine ganze Nation sich gegen ihn zu stellen versuchte. Dank King konnten sich immer mehr schwarze Amerikaner ihrer afrikanischen Abstammung und der Kultur ihres Herkunftskontinents öffnen und sich mit diesem identifizieren – als etwas Gutem und etwas Starkem.

Marc Krüger
Bilder(Nemo/pixabay.com)


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