Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik


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Von Grund auf sind die zwei Formen „Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik“ und „Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik“ von Politik möglich. Zum einen kann der Fokus auf eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik gelegt werden. Zum anderen kann eine Regierung sich auf eine nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik festlegen. Der Artikel wird sich nun mit dieser Form der Wirtschaftspolitik befassen. John Maynard Keynes entwickelt die Basis für eine „Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik“.

John Maynard Keynes

Nachfrageorientierte WirtschaftspolitikKeynes kam gerade auch unter den geschichtlichen Ereignissen in den 1920er Jahren davon ab, dass der Markt automatisch ein Gleichgewicht auf hohem Niveau entwickeln kann. Vielmehr sei aufgrund von Überkapazitäten und der damit zurückgefahrenen Herstellung von Produkten und ein mangelndes Vertrauen in Investitionen der Arbeitsmarkt ebenfalls stark zurückgefahren. Es werden damit also Arbeitskräfte freigesetzt. Dadurch geht auch die Nachfrage nach hergestellten Produkten zurück. Wenn die Märkte in Furcht sind, so kommt es zu einem Investitionsstau. In diesem Fall muss von Seiten des Staates die Nachfrage angeregt werden. Derzeit sind insbesondere in den südliche Euro-Staaten die Überlegungen gemacht worden, durch neue Schulden die Wirtschaft anzukurbeln.

Interventionen in der „Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik“

Der Staat kann in der Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik“ die Wirtschaft ankurbeln, indem zum Beispiel die privaten Haushalte durch den Wegfall von Steuern eine Entlastung erfahren. Ebenfalls tritt der Staat in der „Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik“ als Auftraggeber am Markt auf.
Dieses geschieht oftmals im Baubereich oder in der Infrastruktur. Auch die Einmischung in den Verbrauchermärkten stellt eine Möglichkeit dar. Hier sei nur kurz mal die Abwrackprämie erwähnt, die maßgeblich zur Stabilisierung der Autobranche in Deutschland geführt hat.
Man muss natürlich auch die Nachteile der „Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik“ sehen.
Ein Aspekt, der dabei betrachtet werden muss, ist die steigende Inflationsrate. Steigen dadurch die Preise, so würde die natürliche Nachfrage noch weiter zurückgehen. Eingriffe in den Markt von staatlicher Seite tritt erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung auf. Oftmals werden solche Programme durch ein neues Defizit des Staates erhöht, was langfristig zu höheren Zinsen und damit fallenden Konsum führt.

vgl. auch Prof. Dr. Pätzold

Marc Krüger
Bilder(geralt/pixabay.com)


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