Wasserkrise – Ein globales Problem

Mit dem Begriff der Wasserkrise wird eine Situation beschrieben, in der eine Mangelerscheinung an Wasser auftritt. Insbesondere tritt die Wasserkrise in solchen Gebieten auf, die eh schon aufgrund ihrer geografischen Lage zu wenig Wasser in Form von Niederschlang oder Grundwasser aufweisen.

Wasserkrise: Gründe


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Wird in einem trockenen Gebiet Ackerbau betrieben, zum Beispiel weil dort Wasserquellen in Form von Brunnen erschlossen worden sind, so kann sich durch die intensive Nutzung ein Sinken des Grundwasserspiegels einstellen. Eine Zunahme der Bevölkerung kann in relativ ariden oder semiariden Gebieten der Erde zu einer Wasserknappheit führen. Zu dem Faktor der Wasserknappheit kann auch noch eine schlechte Wasserqualität hinzukommen. Das Wasser kann hier zum Beispiel durch Bakterien verunreinigt sein. Inseln in einem Meer wie z.B. die Kanaren können nur durch den täglichen Transport von Wasser oder durch Entsalzungsanlagen überleben.

Wasserkrise: Folgen

Eine Knappheit von Wasser führt in erster Linie zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Fünf Millionen Menschen sterben jedes Jahr an Krankheiten, die durch das Trinken von verunreinigtem Wasser entstehen. Mehr als drei Millionen Menschen haben Probleme, das Abwasser in Form von Toiletten zu entsorgen.

Wasserkrise: Gebiete

WasserkriseGerade die Sahelzone in Nordafrika und der Nahe Osten sind akut vom Wassermangel bedroht. Durch die zunehmende Wüstenbildung sind auch Gebiete Südeuropas bereits betroffen. Die Wasserknappheit dürfte sich auch auf Gebiete des mittleren und Fernen Asiens (z.B.: Indien, Pakistan, China) ausdehnen, da hier die Bevölkerungszahlen am stärksten weltweit wachsen. Der Verbrauch wird demnach ansteigen.

Wasserkrise: Fazit und Möglichkeiten

Die politischen und gesellschaftlichen Spannungen wachsen demnach in diesen Gebieten. Um zukünftige Konflikte, Krisen und Kriege zu vermeiden, ist ein umweltschonender Aufbau einer lokalen Infrastruktur zu empfehlen. Eine Aufbereitungsanlage kann zum Beispiel in warmen und sonnigen Gebieten mit Solarenergie betrieben werden. Es gibt Baumarten wie zum Beispiel den Moringa, der in warmen Gebieten hervorragend wächst. Dieser Baum hat die Eigenschaft, Wasser keimfrei zu bekommen.

Weitere Informationen sind hier zu bekommen Institut für sozial-ökologische Forschung

Marc Krüger
Bilder(tpsdave/pixabay.com)


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