Wie sich die Welt und die Staaten in der Zukunft ändern.

Die WeltDer Artikel greift die mögliche Entwicklung verschiedener Staaten in der Zukunft auf: Die asiatischen Staaten erleben derzeit einen fortlaufenden Boom in ihrer wirtschaftlichen, aber auch sozialen und demografischen Entwicklung. Während Europa unter dem wachsenden Schuldenberg ächzt, und die südlichen Peripheriestaaten der europäöischen Union gezwungermaßen in den nächsten Jahren eine deflationäre Entwicklung durchmachen, werden die Volkswirtschaften in Asien von einem Höhepunkt zum nächsten getrieben. Ebenfalls vom Abstieg in ökonomischer Sicht sind auch die Staaten Japan und Russland betroffen. Durch den Ausbau der Wirtschaft und Infrastruktur und damit anwachsensen Wohlstand in den sogenannten „Emerging Markets“ dürften auch die Kampf um die Ressourcen weiter zu nehmen.

Die Europäische Union

Gleichen Wohlstand und Frieden auf dem europäischen Kontinent zu bringen, so war die Idee der europäischen Idee gestartet. Die Realität sind anders aus. Der Süden versucht durch harte Sparmaßen die Löhne und Gehälter auf das Niveau der Nordstaaten zu führen. Politische Unruhen und Verwerfungen sind die Folge.

Die Änderungen in Asien

Kann China nun davon profitieren? Mitnichten, denn bei Ihnen herrschen große Wohlstandsunterschiede zwischen den Menschen auf dem Land und in den Städten. Eine ensetzende Landflucht ist die Folge, die natürlich die Region in China versucht zu verhindern. Mit dem ökonomischen Aufschwung in Indien und China wollen die Menschen stärker an den politischen Entscheidungen partizipieren. Das alte Kastensystem in Indien scheint dadurch am Ende. Jetzt zählt nur noch der wirtschaftliche Aufstieg.

Wachsende Konflikte

Wachsende Konflikte in wirtschaftslicher aber auch in ideologischer Hinsicht sind die Folgen. Japan hat große Probleme mit der Wirtschaft und musste in den letzen Jahren eine harte deflationäre Entwicklung hinnehmen. Einst als Musterland verschrien, konkurriert es nun mit China um den Exportschlager Auto. Das dieses auch in militärischen Auseinadersetzungen führen kann, zeigen nicht zuletzt auch Konflikte um die Inselgruppe der Senkaku-Inseln. Kritische könnte es werden, da Japan und die USA Verbündete sind.

Wann treten Revolutionen auf?

Revolutionäre Tendenzen treten immer dann auf, wenn man zum einen auf keinerlei Perpektiven in einem Land trifft und die Bevölkerung dazu arm ist. Steigen dann noch die Lebensmittelpreise führt dieses zu einer Revolkte. So war es auch in Afrika und im Nahen Osten. Durch Lebensmittelspekulation ausgelöst rebellierten die Bevölkerungsgruppen in den arabischen Staaten. Dauern diese Krisen an, so setzen -und das hat die Menschheitsgeschichte gezeigt – und Wanderungswellen von Menschen in die besser begüterten Staaten ein. Diese Staaten müssen nun damit fertigwerden. Natürlich besteht hier die Gefahr, dass Konflikte der Welt importiert werden. Andererseits besteht durch die Migration die Chance für den europäischen Kontinent, junge Menschen zu bekommen, die die zukünftige Rentner versorgen. Europa befindet sich dabei auch mit den USA im Wettstreit um die begabtesten Köpfe in der Welt. Es muss also hier auch für eine erhöhte Attraktivität gesorgt werden.

Marc Krüger
(Bild:geralt / pixabay)