Wirtschaftsstruktur Deutschland

Wirtschaftsstruktur Deutschland beschreibt kurz, welche Aspekte betrachtet werden müssen. Eine Lösung kann hier nur grob umrissen werden.

Wie kann ein politisches und gesellschaftliches System im Rahmen der Wirtschaftsstruktur Deutschland aussehen?

Wirtschaftsstruktur DeutschlandDie Fragen nach einem tragfähigen politischen System bewegen die Gemüter seit dem die ersten staatlichen Ordnungen in Erscheinung getreten sind. Sei es nun die Demokratie in bei den griechischen Stadtstaaten, hier war Sparta eine Ausnahme, oder aber später die kommunistischen Systeme in der Neuzeit. Die Fragen lauten in der Regel, welches ist die beste Form, um allen in diesem System lebenden Menschen gerecht zu werden.

Wirtschaftsstruktur Deutschland und der Gerechtigkeitsgedanke

Das Thema Gerechtigkeit empfindet jeder für sich persönlich. Einfach gesagt bedeutet das, hat jemand mehr Geld in seiner Geldbörse, so ist das System sozial für ihn gerecht. Wir haben es hier also mit einer starken subjektiven Meinung zu tun, und ein Patentrezept scheint es nicht zu geben. Hinzu kommt das Thema Integration. Erst dann wird die Wirtschaftsstruktur Deutschland für alle Gesellschaftsschichten erfolgreich sein.

Finanzsysteme

Der Begriff der sozialen Gerechtigkeit muss in jedem Fall im Zusammenhang mit dem Finanzsystem und der Wirtschaftsstruktur Deutschland gesehen werden. Früher war ein Geldschein oder eine Banknote ein Verweis auf spezielle Einlagerungen von Edelmetallen wie zum Beispiel Gold oder Silber in einem Bankfach oder Banktresor. Heutzutage repräsentiert ein Geldschein eine Schuld der Gesellschaft. Geld wird quasi auf Halde produziert, ohne das dafür eine entsprechende Gegenleistung oder ein Gegenwert dem entgegensteht. Bevor in den 70er Jahren die Dollarkoppelung an das Gold aufgehoben worden war, repräsentierte die Dollarnote einen entsprechenden Gegenwert in Silber bzw. damit auch in Gold. Als Ersatz koppelte man das Öl an den US-Dollar, was bedeutete, dass Öl-Geschäfte ausschließlich in US-Dollar abgerechnet werden müssen. Durch diese Maßnahme kann die Möglichkeit geschaffen werden, sich die Rohstoffe weltweit zu sichern.

Wachstum durch Verschuldung

Vollmundig wird von Politikern gerade im Hinblick auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise in den Peripheriestaaten Europas immer vom nötigen Wachstum gesprochen, um Schulden abzubezahlen. Diese Aussage ist generell falsch. Durch die steigende Verschuldung wird sozusagen wirtschaftliches Wachstum erst erzwungen.
Eine steigende Verschuldung erfordert auf Dauer eine ständig und stetig wachsende Wirtschaft, was aufgrund der natürlichen Grenzen schon nicht möglich ist. Die Zinslast steigt damit, so dass die Bevölkerung eines Staates nun direkt oder indirekt diese Zinsen in Form von erbrachter Arbeit aufbringen und erwirtschaften muss.

Arme und reiche Arbeitslose

Die arbeitende Bevölkerung erwirtschaftet also die Gelder sowohl für die Menschen, die als arbeitslos gelten und relativ wenig zum Leben haben. Es werden aber auch die Zinsen für die sogenannten reichen Arbeitslosen aufgebracht. Dieses sind Menschen, die den ganzen Tag Zeit haben, um sich über „Investments“ Gedanken zu machen.

Das magische Quadrat

Die sogenannte Mittelschicht ist damit Träger der Gesellschaft. Aber welche Rolle spielen sie im großen Geflecht der Wirtschaft. Dazu müssen wir uns die möglichen Rollen erstmals anschauen. Wir haben die Arbeitnehmer, die als abhängig Beschäftigte relativ gesehen die meisten Steuern und Sozialabgaben zahlen. Dann gibt es noch die Berufszweige wie zum Beispiel Juristen, Ärzte oder Journalisten, die auf eigene Rechnung selbstständig arbeiten. Die anderen Gruppen sind die Unternehmensinhaber und Investoren. Diese Leute stellen Arbeitnehmer ein, die für das Unternehmen Gewinne erwirtschaften. Wir haben es also mit einer Differenz von Arbeitslohn und dem daraus erschaffenen Mehrwert zu tun, welches der Unternehmer als Gewinn für sich verbuchen kann. Das Risiko einer Unternehmung wird dafür mit günstigen Steuern vom Staat belohnt.

Ist Mindestlohn eine Lösung?

Menschen müssen von ihrer Arbeit leben können. Das gilt auch bei der Wirtschaftsstruktur Deutschland. Hierzu werden vielfach die Mindestlöhne vorgeschlagen. Das Problem ist jedoch, dass man nicht flächendeckend für Branchen die Löhne garantieren kann. In München werden schon von sich aus andere Gehälter gezahlt als zum Beispiel in Cottbus. Ein Mindestlohn wird die Jobs der Menschen zerstören, die arbeiten wollen. Zudem ist eine Vollbeschäftigung mit Mindestlöhnen nicht möglich. Von daher muss das Thema generell differenziert betrachtet werden. Was sich anbietet ist ein Zuschuss vom Staat zu einem Lohn.

Marc Krüger
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